Gelsenkirchen: "Ruhrpott-Rebellion" gegen Sozialabbau

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Gelsenkirchen: "Ruhrpott-Rebellion" gegen Sozialabbau

Die IG Metall will bald ein Zeichen gegen die geplanten Kürzungen bei Rente, Gesundheit und Arbeitnehmerrechten setzen.

© Martin Möller / Funke Foto Services
  • Großdemos in fünf Ruhrgebietsstädten
  • Auftakt in Gelsenkirchen am 3. Juli

Mit einer Reihe von Großdemos in fünf Ruhrgebietsstädten wollen Gewerkschaften und Sozialverbände im Juli eine Bewegung in Gang bringen. Das ganze nennen sie "Ruhrpott-Rebellion". Initiatorin ist die IG Metall - sie will nach eigener Aussage ein Zeichen den Sozialabbau setzen. Den Auftakt macht Gelsenkirchen am 3. Juli (16 Uhr) mit einer Demo auf dem Heinrich-König-Platz. In den Tagen danach folgen unter anderem Kundgebungen in Bochum und Essen.

Die Initiatoren kritisieren die geplanten Kürzungen bei Rente, Gesundheit und Arbeitnehmerrechten. Stattdessen fordern sie von der Politik "grundlegende Veränderungen, die das System besser machen". Viele Beschäftigten hätten nicht mehr das Gefühl, dass sich ihre Leistung und Arbeit auszahle, sagen die Geschäftsführer der IG Metall.