Gelsenkirchen: Razzia gegen internationales Betrugsnetzwerk

Radio Emscher Lippe

Gelsenkirchen: Razzia gegen internationales Betrugsnetzwerk

Bei einer Razzia gegen Wirtschaftskriminalität hat die Polizei Objekte in Gelsenkirchen und Düsseldorf durchsucht. Dabei wurde ein Millionenbetrug mit Scheinfirmen aufgedeckt.

Symbolbild einer Polizeirazzia
© Stefan Arend / FUNKE Foto Services
  • Zehn Razzien in Gelsenkirchen und im Raum Düsseldorf
  • Hauptverdächtiger in Düsseldorf festgenommen


Gelsenkirchen war am frühen Morgen (1.4.) Ziel einer groß angelegten Razzia gegen Bandenkriminalität in Millionenhöhe. Laut der zuständigen Kölner Staatsanwaltschaft und Polizei gab es insgesamt zehn Durchsuchungen im Raum Düsseldorf und in Gelsenkirchen. Die Ermittler sind einem internationalen Netzwerk auf der Spur, das über Scheinfirmen unter anderem Baumaschinen, Autos und Elektronik ergaunert haben soll. Der Hauptverdächtige, ein 42-jähriger Mann, wurde in Düsseldorf festgenommen. Die mutmaßliche Bande soll einen Gesamtschaden von über fünf Millionen Euro angerichtet haben. Die Ermittler sprechen von 25 Verdächtigen. Neben Betrug geht es auch um Geldwäsche und Schwarzarbeit. Zeitgleich liefen auch Einsätze in Bulgarien.