Ausschreitungen bei Kundgebung in Gelsenkirchen

Radio Emscher Lippe

Ausschreitungen bei Kundgebung in Gelsenkirchen

Bis zu 2.000 Menschen haben am frühen Abend auf dem Heinrich-König-Platz für ein Ende der Gewalt in Nordsyrien demonstriert. Dabei wurden Böller und andere Gegenstände geworfen.

Polizisten der Hundertschaft im Einsatz
© Stefan Arend / FUNKE Foto Services
  • Blumentopf und Aschenbecher auf Polizisten geworfen
  • Verstöße gegen das Vermummungsverbot

Bei einer großen Kundgebung in der Gelsenkirchener Innenstadt ist es gestern am frühen Abend zu Ausschreitungen gekommen. Laut Polizei hatten sich rund 2.0000 Menschen versammelt, um gegen die Gewalt gegen Kurden in Nordsyrien zu demonstrieren. Zwischendurch wurden aus der Kundgebung heraus mehrere Böller geworfen. Außerdem warfen Teilnehmer einen Blumentopf, ein Feuerzeug und einen Aschenbecher auf Polizisten. Ein Beamter wurde am Helm getroffen.

Zwischendurch musste der Aufzug auch von der Polizei gestoppt werden, weil sich einzelne Teilnehmer vermummt hatten. Am Ende schrieb die Gelsenkirchener Polizei sieben Strafanzeigen. Ansonsten spricht sie von einem größtenteils friedlichen Verlauf.