Welttoilettentag: So wichtig sind die Kläranlagen bei uns

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Welttoilettentag: So wichtig sind die Kläranlagen bei uns

Die Kläranagen in Bottrop und Gelsenkirchen haben im letzten Jahr rund 135 Millionen Kubikmeter Abwasser saubergemacht - ohne sie würde es Gesundheits- und Umweltprobleme geben.

© Stadt Bottrop
  • Drei wichtige Anlagen der Emschergenossenschaft
  • Erinnerung: Nur Toilettenpapier gehört in die Toilette


Die drei Kläranagen der Emschergenossenschaft in Bottrop und Gelsenkirchen sind weiter gut ausgelastet. Zusammen haben sie im vergangenen Jahr rund 135 Millionen Kubikmeter Abwasser für uns saubergemacht. Das waren rund 5 Millionen weniger als im Jahr davor. Diese Zahlen hat die Emschergenosschaft zum heutigen Welttoilettentag bekannt gegeben.

In der Welheimer Mark in Bottrop betreibt der Wasserversorger nach eigenen Angaben eine der größten und modernsten Kläranlagen Europas. In Gelsenkirchen gibt es die Kläranlage Picksmühlenbach und eine Spezialanlage auf dem Gelände des Marienhospitals Ückendorf. Dort können auch Medikamentenreste aus dem Abwasser gefiltert werden.

Wichtig für Umwelt und Gesundheit

Kläranlagen reinigen unser Abwasser und geben es in den natürlichen Wasserkreislauf zurück. Essensreste, Medikamente oder auch Hygieneartikel können diesen Vorgang beeinträchtigen. Essensreste können zum Beispiel Ratten anlocken, Hygieneartikel die Rohre verstopfen. Deshalb weist die Emschergenossenschaft heute nochmal darauf hin, nur Toilettenpapier in die Toilette zu werfen. Ohne Kläranlagen kann es laut dem Wasserversorger Hygienemissstände, Krankheiten und Umweltverschmutzungen geben.